Nick

Hab diesen Text im Shadowland-Archiv gefunden, vielleicht interessiert er euch … Spark – Transmitted (22.10.2064 22:40)
IDENTITÄTSDATEN

Nachname:	von Ahrenfeld
Vorname:	Nikolai

Geboren:	16. Juni 2037, Oldenburg
Eltern:		(unbekannt, Gemini-Programm);

		Vater aus Genpool Kappa Kappa 3
		Muter aus Genpool Delta 2-1-4

SIN:		b6fd9020417f8baa33f858900815245f
SIN-Hash:	2671b6e547eedd4073fc924c97a08fe7


KÖRPERLICHE PARAMETER

Grösse:		1,86 m
Gewicht:	76 Kg

Typus:		kaukasisch
Augenfarbe:	Blau
Haarfarbe:	Schwarz

Blutgruppe:	A+
Seroprint:	T-21
N-Terminale:	ACG GGC ATT TAC CCC AGG
C-Terminale:	TGC CCG TAA ATG GGG TCC

Sex.-Ident:	bisexuell, präferiert-homosexuell

BEGRIFFSERKLÄRUNG

Das Geminiprogramm wurde 2031 durch den Frischgold Konzern initiiert. 
Ziel des Programms ist die termin- und aufgabengerechte Herstellung von 
Spitzenkräften für das Unternehmen.

Spender Eizellen und Samenzellen werden dazu in großen cryostatischen 
Materialbanken auf ihre genetischen Eigenschaften und ihre 
Kompatibilität getestet. Computeralgohritmen ermitteln auf Grundlage 
dieser Daten und  unter Berücksichtigung weiterer spezifizierbarer Faktoren
(Intelligenz, physiologische Eigenschaften, etc.) eine für den angeforderten 
Aufgabenbereich besonders geeignete Kombination. 

Die selektierte Eizelle wird dann mit dem selektierten Spermium in vitro 
fertilisiert und chromosomatisch weiter optimiert. 

Zum Austragen des Embryos werden Standardbrutkammern verwendet. Durch 
biochemische Verfahren entwickelt sich der Fetus schneller, als unter 
normalen Bedingungen; bereits nach 7 Monaten kann ein neonataler 
Säugling geerntet werden. Ganzheitliche Erziehungs- und 
Förderungsprogramme bestimmen von nun an die Entwicklung des Kindes zum 
konzerntreuen Mitarbeiter auf gehobener Ebene.

LEBENSLAUF (ZUSAMMENFASSUNG)

Als neonataler Säugling zuerst in eine Pflegefamilie gegeben, erlebt 
Nikolai von Ahrenfeld die ersten 6 Jahre seines Lebens eine familiäre 
Kindheit. 

Im Alter von 7 Jahren wurde er in die Vertrags-Internatsschule des 
Frischgoldkonzerns in Zürich aufgenommen. Aus dieser Zeit ist wenig 
privates bekannt, außer daß er erste Liebeserfahrungen mit anderen Jungen
und Mädchen in seinem Alter sammelte.

Seine Leistungen in den vorgesehenen Einsatzgebieten bleiben hinter den 
prognostizierten Werten zurück. Begründet wurde dieses Defizit durch 
Mängel im chromosomalen Optimierungsprozess. Vom Schulleiter wird ein
 postnataler Abbruch erwogen, dann jedoch verworfen, da Frischgold einen 
höheren Bedarf an besonders qualifizierten Arbeitskräften als erwartet 
meldet und auch minderoptimierte Mitarbeiter akzeptiert.

Kurz nach seinem Abschluss zeigt sich, daß diese Meldung unbegründet 
waren und Frischgold einen Überschuss produziert hat. Von Ahrenfeld 
entscheidet sich für ein durch Frischgold-Stipendium ermöglichtes Studium
an der Carl von Oschiewsky Univeristät in seiner Geburtsstadt. 
Nach Abschluss seines Master of Science in Biotechnology, 
Anwedungsfach Bionical Systems, promoviert von 
Ahrensfeld. In seiner Abschlussarbeit  entwickelt er ein Verfahren zur 
Senkung des Essensverlusts bei Gehirnimplantaten, mit dem Frischgold 
durch den Lizenzverkauf gewaltige Gewinne einfährt. 

Der Entwicklungsleiter von Frischgold wird auf von Ahrenfeld aufmerksam 
und glaubt ein interessantes Potential entdeckt zu haben. 

Er offenbart von Ahrenfeld, daß Hochoptimierte zwar in der technischen 
Umsetzung erstaunliche Fähigkeiten besitzen, die von Ahrensfeld nie 
erreichen wird können, daß Hochoptimierte aber gleichzeitig nicht das 
gleiche kreative Potential besitzen wie er als Fehlproduktion. Eine 
gentechnische Anpassung wäre möglich,Frischgold will aber von Ahrenfeld 
in seinem Zustand behalten, um das genannte Kreative Potential 
abzuschöpfen.

Von Ahrenfeld wird angeboten seine Forschungen in einer 
Forschungseinrichtung des Fischgoldkonzerns in Frankfurth fortzuführen. 
Nach kurzer Bedenkzeit willigt von Ahrenfeld ein.  

Durchbrüche in verschiedenen Bereichen der Cybertechnologie verschaffen 
von Ahrenfeld eine hohe Reputation unter Forschungskollegen und 
Vorgesetzten. Trotz seiner Erfolge werden ihm nur zögerlich weitere 
Resourcen an Mitarbeitern und Maschinen zugeteilt, weil man befürchtet, 
ein nicht-vollständig konzernoptimierter Geist könnte für die 
Entwicklung problematisch sein. Man fühlt sich in höheren Ebenen dieses 
gewissen Übermaßes an Individualität bestätigt, als von Ahrenfeld Briefe 
an verschiedene Konzernebenen schreibt und dort "Vorschläge zur Verbesserung der 
Oekologisch-dynamischen Bilanz in Kernbereichen des Konzerns" einreicht.

Dennoch wird ihm schließlich die Leitung des Forschungsinstituts 
übertragen. Ironischer Weise wird er kurze Zeit später aus seinem Büro 
im Fischgoldkomplex von mehreren nicht identifizierten Personen 
extrahiert. 

Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist ebensowenig bekannt, wie sein 
derzeitiger Zustand.


ZUSTANDSDATEN

Wohnung:		unbekannt
Aufenthaltsort:		unbekannt

Gesundheitszustand:	unbekannt
Cybersystemzustand:	unbekannt


MERKMALE

Nikolai von Ahrenfeld besitzt mehrere cybertechnologische Implantate, 
äußerlich zu sehen sind davon seine Daten- und seine Chipbuche in einem 
selbstentwickelten Combi-Access-Point zwischen Nacken und Hinterkopf.

Es wird ausserdem davon ausgegangen, daß er zumindest über einfache 
Riggerkontrollfähigkeiten verfügt.

Hier hab ich noch ein paar sachen gefunden Auf einem Renraku Server Vielfraß(23.10.2064 01:12)

Andere über Nick

Bismarck: Ich verstehe bis heute nicht, wieso wir den Kerl extrahieren sollten.

shadowrun/nick.txt · Zuletzt geändert: 2011/11/10 22:27 (Externe Bearbeitung)